UMFRAGE: Was denken die Deutschen wirklich zur Flüchtlingskrise?

Foto: Italienische Marine / Archiv

Foto: Italienische Marine / Archiv

Die italienische Marine hat im Rahmen der Aktion „Mare Nostrum“ seit Oktober 2013 über 95.000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Im Jahr 2014 ist die Zahl der Asylanten gegenüber dem Vorjahr dreimal so hoch und über 3.300 Menschen sind ertrunken.

In den Medien wird derzeit flächendeckend über das Ende der erfolgreichen Seenotrettungsaktion der italienischen Marine, Mare Nostrum, berichtet, allerdings mit dem Beigeschmack, dass Italien die Rettungsaktion angeblich aus reinen Kostengründen (9 Millionen Euro monatlich) eingestellt hätte und sich damit als humanitärer Buhmann zeige. Italien zieht sich damit von der Überwachung der Seegebiete unmittelbar vor der Küste Libyens zurück und operiert auf Beschluss der EU-Staaten künftig im Rahmen der Frontex-Grenzsicherungsaktion „Triton“ nur noch unmittelbar vor den Küsten Süditaliens, Siziliens sowie vor Lampedusa und Malta. Unterstützt wird Italien dabei von 20 EU-Ländern mit zwei größeren und einigen kleinen Schiffen, mehreren Hubschraubern, zwei Flugzeugen und Personal.

Stehen die EU-Staaten in der Pflicht, in naher Zukunft entscheidende Maßnahmen einleiten, um die illegale Einreise von Bootsflüchtlingen, die über das Mittelmeer kommen, radikal zu verhindern?

2myMind.de / g.m.

 

 

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