Krönen wir Angela doch zur Königin und bringen sie so zum Schweigen!

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Hätte Angela Merkel Kinder, wäre wohl zu befürchten, dass sie die Erbkanzlerschaft einführt

Ein Ausweg, Deutschland von der Stagnation, die sie als „Ewige Kanzlerin“ bewirkt, zu befreien wäre, sie als Königin einer neuen Monarchie zu krönen, dann könnte ihre Politik wenigstens keinen Schaden mehr anrichten.

Was gibt es dazu eigentlich noch viel zu sagen? Das Bild spricht doch für sich. Einerseits werden in der Bevölkerung und der Politik immer mehr Stimmen laut, die Angela Merkel als Bundeskanzlerin loswerden wollen, andererseits steht nach aktuellen Umfragen angeblich noch die Mehrheit der Deutschen hinsichtlich der von ihr angestrebten vierten Kanzlerschaft hinter Angela Merkel. Den repräsentativen Umfragen unter mehreren Hundert bis wenig über Tausend Befragten ist aber auch nicht zu trauen, denn es kommt bei solchen Umfragen immer auf die Fragestellung an. Wenn es sich dabei um versteckte Suggestivfragen handelt oder wenn die Fragestellung lautet: „Bevorzugen Sie künftig Schulz oder Merkel im Kanzleramt, oder keinen von beiden?“ ist doch jedem denkenden Menschen klar, dass bei der jüngeren Vorgeschichte von Martin Schulz und dem Fehlen eines dritten ernst zu nehmenden Kanzlerkandidaten die Wahl buchstäblich an Angela Merkel hängen bleiben muss.

Im Übrigen wäre mal generell zu klären, inwieweit bei den Umfragen überhaupt sichergestellt ist, dass diese nicht missbräuchlich als Marketinginstrumente im Sinne der Regierung und der an der Macht befindlichen Parteien eingesetzt werden. Zumindest sollten Umfragen, die von Instituten durchgeführt werden, deren Auftraggeber unter den Medien zu finden sind, neutral sein. Doch stellt sich die Frage, welche Ergebnisse sich die jeweiligen Auftraggeber von den zwangsläufig auch kundenorientiert arbeitenden Instituten erhoffen. Wird ganz einfach unterschwellig erwartet, dass die Ergebnisse die vom Auftraggeber vertretene oder bevorzugte politische Ausrichtung bestätigen?

Erwähnenswert ist, dass in der Öffentlichkeit davon ausgegangen wird, dass die rund Tausend Befragten einer Umfrageaktion, die angeblich, aber kaum nachprüfbar, einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellen, unter immer neuen Personen stattfindet. Es besteht aber der Verdacht, dass die Interviewer bei ihren telefonischen Umfragen immer wieder Bürger aus dem gleichen Pool in unterschiedlicher Zusammensetzung befragen. Sollte das zutreffen, wäre davon auszugehen, das sich die Mehrzahl der Befragten auf eine politische Ausrichtung festgelegt hat und somit nur verhältnismäßig geringe Abweichungen pro oder contra bei den Umfragen festzustellen sind. Jedenfalls ist für die Öffentlichkeit nicht erkennbar, ob die Umfragen der Realität gegenüber der durchschnittlichen Meinung der Bürger entsprechen.

Dass Umfragen sich als Marketinginstrument bestens bewähren, ist aus der wissenschaftlich erwiesenen Tatsache zu ersehen, dass Menschen dazu neigen, sich einem gewissen Gruppenzwang anzupassen. Tragen andere bestimmte Klamotten, muss ich die auch haben, läuft ein angeblicher Kultfilm, muss ich den auch sehen. Wird ein Produkt als besonders gut bewertet, muss ich das auch kaufen. Wird in allen Medien berichtet, wie gut die Kanzlerin bei der letzten Umfrage abgeschnitten hat, darf ich mich bei der Wahl doch nicht dagegen stellen und den Loser der Umfrage wählen. Zumindest trifft das auf die große und entscheidende Zahl der Wechselwähler zu. Folglich hat eine Partei schon halb gewonnen, wenn sie in ihrem Wahlkampfmarketing auf jede erdenkliche Weise dafür sorgt, dass ihre Kandidaten bei den Umfragen vorne liegen. Damit, dass Politiker entsprechend ihrer nachweislichen Fähigkeiten und Erfolge demokratisch gewählt werden, hat das schon lange nichts mehr zu tun.

2myMind.de / g.m. – 25.11.2017

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