Gefährlicher Chemiecocktail statt „hochwertiges“ Speiseöl

Das schockiert: Chemikalien, Pestizide, Weichmacher fanden Tester in angeblich hochwertigen Speiseölen.

mp Augsburg - Skandalös: 14 verschiedene Gifte fanden Tester in einem Bio-Speiseöl. (Link zum Bild: http://www.pixelio.de/media/605968) © twinlili / pixelio.de

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Das schockiert: Chemikalien, Pestizide, Weichmacher fanden Tester in angeblich hochwertigen Speiseölen. Traubenkernöl, Arganöl oder Leinöl – sie gelten als edel, naturbelassen und gesund. Doch eine Analyse offenbarte jetzt, dass viele das Geld für sie nicht wert sind. Im Gegenteil, die Öle sind ein Chemikaliencocktail aus hormonell wirksamen Weichmachern, polyzyklische aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und Mineralölrückständen.

Leider sind Verbraucher auch mit der Wahl von Bio-Ölen nicht vor Chemikalien gefeit, so die Tester. Einige Bio-Öle fielen auf, weil sie satte Rückstände an Pestiziden enthielten, so das Ergebnis in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Öko-Test“. Drei Testprodukte schnitten zwar mit „sehr gut“ oder „gut“ ab. Doch alle anderen Bio-Öle enthielten bedenkliche Rückstände. Zwei Traubenkernöle waren derart mit Pestiziden belastet, dass die Bezeichnung „bio“ für diese Produkte alles andere als angebracht sei, so die Zeitschrift.

In dem Bio-Traubenkernöl des Reformhausherstellers Fauser Vitaquell wurden 14 verschiedene Spritzgifte gefunden, die in der Summe den Orientierungswert des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren um fast das 300-fache überschreiten. Auch das Bio-Traubenkernöl von Govinda war hochbelastet.

Annette Bulut (glp)

 

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