Eigentlich abwählt: Angela Merkel als Wahlverliererin

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Warum sieht Angela Merkel nicht ein, dass sie faktisch abgewählt worden ist?

Merkels Stern ist am Sinken und das liegt nicht zuletzt daran, dass ihr die Wähler die verfehlte Flüchtlingspolitik nicht verzeihen

Wer mehr über bislang zu wenig beachtete Gründe für die hohen Verluste der CDU/CSU bei der Bundestagswahl und bei den Landtagswahlen in Niedersachsen 2017 erfahren möchte und darüber, weshalb die Zustimmung für Angela Merkel drastisch gesunken ist, dem sei der Beitrag

„Die 40 Fehler der Angela“

zur Flüchtlingspolitik empfohlen. Merkels Verluste sind wesentlich auf die aufgelisteten Fehler, Versäumnisse und Folgeerscheinungen ihrer Flüchtlingspolitik zurückzuführen. Aber auch weitere im Beitrag unberücksichtigte Fehler in der Flüchtlingspolitik spielen eine Rolle. Hinlänglich bekannt ist, dass die Flüchtlingswelle anfänglich eine Euphorie der Hilfsbereitschaft in Deutschland ausgelöst hatte. Diese Hochstimmung war jedoch bald gekippt und hatte sich ins Gegenteil verkehrt, was beim überwiegenden Teil der Bürger dazu geführt hat, Bundeskanzlerin Merkel persönliches Versagen in ihrer Flüchtlingspolitik zuzuschreiben.

Merkels „Fehler“ in der Flüchtlingskrise bestand aus mehr als 40 einzelnen Fehlern

In diesem Kontext war in den Medien häufig von Merkels „Fehler“ in der Flüchtlingspolitik die Rede, in ihrer persönlichen Beichte sprach sie allgemein von früheren Fehlentwicklungen und Unterlassungen, welche sie bereue. Davon aber, dass eine Vielzahl von einschneidenden Fehlern und Versäumnissen in der Zeit von Herbst 2014 bis ins Jahr 2016 hinein, die unter ihre Verantwortung als Regierungschefin fielen, anhaltenden Frust und Unmut bei der Bevölkerung ausgelöst haben, ist kaum die Rede gewesen. Verwunderlich ist, dass die Medien diese Periode, in der fast alles, was schiefgehen konnte, schiefgegangen ist, in ihrer Gesamtheit nicht eingehender analysiert und detaillierte Überblicke darüber veröffentlicht haben.

Merkel hoffte aufs Vergessen, doch der Stachel der Kritik bohrt sich ihr ins Fleisch

Dass Angela Merkel ihre Fehler ignoriert und sich ohne Fehleranalyse in Form öffentlicher Manöverkritik anschickt weiterzumachen wie bisher, hat sich nicht nur tief ins Gedächtnis der Bevölkerung, sondern auch in das der eigenen Parteifreunde eingebrannt und verursacht anhaltend ablehnende Haltung gegenüber ihrer Politik. Ein Grund dafür, dass die CDU/CSU ihr strategisches Ziel als stärkste Kraft im Bundestag erreicht hat und nicht weiter abgerutscht ist, liegt darin, dass sich außer Martin Schulz, der über keine Regierungserfahrung verfügt, kein anderer Kanzlerkandidat angeboten hat. Unter diesen Umständen schien vielen Wählern Angela Merkel zu guter Letzt als geringeres Übel, insbesondere weil sie langjährige Regierungserfahrung aufweist, weltweit angesehen ist und nachweislich viel für Deutschland getan hat. Doch die Kritik fängt an, sich ihr wie ein Stachel ins Fleisch zu bohren.

2myMind-de / g.m. –  20.10-2017

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