Alkoholisiert Radfahren ist gängige Praxis

Foto: DVR

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Mit Alkohol im Blut Rad zu fahren, ist gängige Praxis. Eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ergab, dass 58 Prozent der Radfahrer dies tun, und jeder fünfte sogar nach dem Genuss 0,9 Liter Bier und mehr.

Obwohl fast zwei Dritteln der Radfahrer bekannt ist, dass auch für sie eine Promillegrenze gilt, geben 58 Prozent an, sich gelegentlich alkoholisiert aufs Zweirad zu setzen. Nach dem Genuss von 0,9 Liter Bier und mehr wagen es immerhin noch 20,2 Prozent. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ergeben. Bei den Männern gaben sogar 28,5 Prozent an, sich in diesem Zustand noch auf den Sattel zu schwingen.

Davor warnt der DVR: Alkohol am Fahrradlenker sei eine häufige Unfallursache. Die Alkoholisierungsgrenze, von der an die gängige Rechtssprechung absolute Fahruntüchtigkeit umstellt, liegt bei 1,6 Promille. Nur zwölf Prozent der Befragten nannten bei der Frage danach die richtige Zahl.

Gerlinde Fröhlich-Merz (glp)

 

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Die Redaktion fragt:
Sind alkoholisierte Radfahrer nicht nur für die anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger eine Gefahr, sondern auch für sich selbst?

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